Januar 2018

Klinikum Landshut setzt mit staatlicher Förderung auf moderne Heizungsumwälzpumpen

Nicht nur Kosten, sondern vor allem auch Sicherheitsaspekte spielen beim Klinikum Landshut eine bedeutende Rolle, wenn es um die Modernisierung von Versorgungssystemen geht. Und natürlich besitzt für den Krankenhausbetreiber auch der effiziente Umgang mit Energie einen hohen Stellenwert. In diesem Sinne wurden im gesamten Betrieb die Heizungsumwälzpumpen umgerüstet – und zwar auf hocheffiziente Pumpen-Technik von Grundfos. Hilfe bei der Planung und Umsetzung dieser umfangreichen Sanierungsmaßnahmen fand das Krankenhaus bei den Experten von pesConcept. Durch die strategische Planung und fachgerechte Montage profitiert das Klinikum – mit staatlicher Förderung – jetzt von einer erheblichen Reduktion der Energiekosten.

Gregor Tuma, technischer Leiter des Klinikums Landshut, ist verantwortlich für das reibungslose Funktionieren aller Versorgungssysteme im Klinikum Landshut. Er weiß: Das Thema Pumpen ist ein kritischer Punkt in Krankenhäusern. „An veralteten Pumpen festzuhalten ist weder energetisch noch für den Umgang mit Wasser im Krankenhaus akzeptabel“, erklärt der technische Leiter. „Für uns als Betreiber ist nicht nur der Kostenfaktor entscheidend, sondern – insbesondere im Hinblick auf unsere Patienten – auch die Risikominimierung“, so Tuma weiter.

Genau dieser Aspekt machte für ihn das Mietkonzept der pesContracting GmbH so interessant. Denn dabei gelingt es, Energieeffizienz und eine sichere Wasserversorgung auch mit finanziellen Vorteilen zu verbinden. Da die Pumpen einen beträchtlichen Anteil am Gesamtenergieverbrauch im Klinikum Landshut ausmachen, sollten einige ältere Heizungsumwälzpumpen ausgetauscht werden. Die Berechnungen der pesContracting GmbH für das Projekt ergaben eine monatliche Kostenreduzierung von 900 Euro. Aufgrund der positiven Prognosen für die geplante Umrüstung von 62 Pumpen entschied sich das Klinikum schließlich sogar für den stufenweisen Austausch aller Pumpen in diesem Segment.

Neue Technik, neue Möglichkeiten: Einsparungen bei den Gesamtenergiekosten
Als Tuma bei Marktrecherchen auf das Pumpen-Energieeinspar-Konzept pesConcept stieß, musste er nicht lange überlegen. Denn das Mietkonzept würde dem Klinikum die Nutzung hocheffizienter Heizungsumwälzpumpen ermöglichen, ohne dass hohe Investitionen notwendig wären. Inzwischen sorgen statt der veralteten Pumpen nun 62 Hocheffizienzpumpen der Baureihe Magna3 von Grundfos für mehr Versorgungssicherheit in dem Akademischen Lehrkrankenhaus der TU München. Auch die Reduktion des Energieverbrauchs ist immens: Der Austausch der alten Energiefresser führt zu einer Energieeinsparung von 75.000 kWh pro Jahr.

Qualität und Energieeffizienz
Auch die Umwelt profitiert. Neben den finanziellen Vorteilen überzeugte Gregor Tuma vor allem auch dieser Aspekt: Durch den geringeren Stromverbrauch der neuen Pumpen kann das Klinikum Landshut künftig eine CO2-Reduzierung von 45.000 Kilogramm jährlich verzeichnen. „Sparen und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun – das überzeugt letztlich auch Skeptiker“, weiß Oliver Handschuh, Geschäftsführer der pesContracting GmbH. „Denn die Verwendung moderner, hocheffizienter Pumpentechnik wie von Grundfos ist Teil unseres Erfolgsrezepts“, so Handschuh weiter. Was viele nicht wissen: Neue, drehzahlregelbare Hocheffizienzpumpen ermöglichen Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent und mehr. Somit lohnt sich der Austausch älterer, aber eigentlich noch funktionsfähiger Pumpensysteme.

Neue Technik ohne Investionsdruck
„Damit diese in mehrfacher Hinsicht sinnvolle Umrüstung nicht an Finanzierungsproblemen scheitert, haben wir unser Pumpen-Energieeinspar-Konzept entwickelt“, erklärt Handschuh. Mit den individuell planbaren Miet- oder Leasingmodellen von pesConcept können kleine und mittlere Unternehmen ebenso wie öffentliche Einrichtungen und Kommunen ihre veralteten Pumpen ohne Eigenmittel austauschen lassen. „Wir haben uns nach intensiver Beratung der pes-Experten auch hinsichtlich Finanzierung und Förderungsmöglichkeiten dann aber gleich für den Kauf der ersten 62 Pumpen entschieden“, berichtet Gregor Tuma vom Klinikum Landshut. Denn sowohl im Mietmodell als auch beim Kauf können Pumpenbetreiber für die Sanierung ihrer Heizungsumwälzpumpen oder Wasserzirkulationspumpen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Förderung von bis zu 30 Prozent erhalten. Die Umrüstung finanziert sich somit fast vollständig über die Energieeinsparung der neuen Modelle.

Dass die pesContracting GmbH zudem noch die Montage der neuen Pumpen übernimmt, hat für Tuma den positiven Effekt, dass die Umsetzung in enger Abstimmung mit den Haustechnikern erfolgt: „Wir können die Montagen und Inbetriebnahmen flexibel in das Tagesgeschäft einplanen. Reibungslos und für den Krankenhausbetrieb unbemerkt.“ Die Zusammenarbeit mit den pes-Fachleuten vermittelt den Technikern gleichzeitig das notwendig Know-how für Instandhaltung und Wartung der neuen Pumpen. „Bei einem Lebenszyklus von 15 Jahren kann das Klinikum so dauerhaft von den Einsparungen durch die Hocheffizienzpumpen profitieren“, schließt Oliver Handschuh.