Mai 2018

Finanzierungsmodelle für Unternehmen bei energieeffizienten Modernisierungen

Das Angebot an energieeffizienten Lösungen für Unternehmen steigt. Gerade in der Gebäudetechnik lassen sich immer mehr Segmente energietechnisch optimieren. Große Einsparpotenziale lassen sich beispielsweise durch den Tausch alter Pumpen heben. Trotzdem scheuen viele Entscheider den Schritt aus Kostengründen. Dank Finanzierungsmodellen wie Miete, Leasing und Contracting können Unternehmen ihre Energiekosten senken, ohne dabei ihre Liquidität zu belasten. Doch was sind die Unterschiede zwischen diesen Modellen?

 

Energieeinsparpotenziale im Gebäudesektor bleiben in zahlreichen Firmen bislang ungenutzt. „Viele Unternehmen – besonders kleine und mittlere – sehen Energieeffizienz nicht als ausschlaggebenden Faktor für eine Umrüstung“, betont Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. „Dabei ist es möglich, Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent zu erzielen, wenn zum Beispiel das gesamte Pumpensystem modernisiert wird.“

Die pesContracting GmbH hat sich auf den Tausch von Pumpen spezialisiert und bietet mit dem Pumpen-Energiespar-Concept (pesConcept) neben der Kaufoption drei Finanzierungsarten: Miete, Leasing und Energieeinspar-Contracting. Ganz gleich, welches Modell – alle punkten durch einen Liquiditätsvorteil: Statt einer hohen Summe wird nur ein geringerer monatlicher oder jährlicher Betrag gezahlt.

 

Höchste Flexibilität im Mietmodell

Mietmodelle eignen sich besonders für Unternehmen, die Energieeinsparpotenziale heben wollen, jedoch keine größeren Investitionen tätigen möchten oder können. Stattdessen wird eine monatliche Mietrate für die neue energieeffiziente Technik gezahlt. „Genauso wichtig wie die Qualität des vermieteten Objekts sind die Konditionen des Vertrags“, bekräftigt Behrendt. Unternehmen sollten hierbei auf Anpassungsmöglichkeiten in der Vertragsstruktur achten. „Deshalb passen wir nicht nur das Pumpensystem genau den spezifischen Anforderungen im Unternehmen an. Auch Miete und Vertragslaufzeit können individuell und flexibel gestaltet werden“, erklärt der Experte für Pumpentechnik das Mietmodell der pesContracting GmbH.

Ein weiterer Vorzug: Der Vermieter bleibt während und nach der Mietdauer Eigentümer des Objektes. Und der Mieter somit stets auf dem neuesten Stand der Technik: Nach Ablauf des alten Vertrages kann sofort ein neuer Vertrag mit den neuesten Modellen abgeschlossen werden. Denn gerade im Pumpensektor führen technische Innovationen regelmäßig zu beachtlichen Effizienzsteigerungen. Schon nach wenigen Jahren können mit neuen Pumpen daher wieder Einsparungen möglich sein.

 

Liquiditätssicherung dank Leasing

Leasingverträge sind ähnlich strukturiert wie Mietverträge. Das Leasingobjekt wird vom Leasinggeber beschafft und finanziert. Der Leasingnehmer erhält gegen Zahlung der Leasingrate das Nutzungsrecht. Der wesentliche Unterschied zur Miete besteht im Eigentumsübergang. Konkret: Falls nicht anders vereinbart, geht das Objekt nach Ende des Leasingvertrages in das Eigentum des Leasingnehmers über. Dafür muss der Leasingnehmer während der Vertragslaufzeit für eventuelle Schäden aufkommen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ohne Investitionen zu tätigen, sind die Kunden am Ende der Laufzeit Eigentümer des Objektes. Dazu profitieren Unternehmen auch beim Leasing von der hohen Flexibilität und können ihre Liquidität bewahren.

Auch die pesContracting GmbH bietet unterschiedliche Modelle, um maximale Flexibilität zu gewährleisten: „Neben der klassischen Leasingvariante, die sich vollständig aus der eingesparten Energie finanziert, bieten wir auch den Mietkauf an. Dabei gehen die Pumpen sofort in das Eigentum des Kunden über“, erläutert Behrendt. „Außerdem gewährt der Markenpumpenhersteller fünf Jahre Garantie.“ Ein zusätzliches Plus: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Kauf und Mietkauf von Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen. Betreiber profitieren noch bis 2020 von bis zu 30 Prozent staatlicher Förderung.

 

Contracting – die Premiumvariante

Das sogenannte Energieeinspar-Contracting (ESC) – eine eigenständige Sonderform des Contractings – hat das Ziel, Energieeffizienz und Kosteneinsparungen zu schaffen. Der Dienstleister bietet durch Effizienz- und Modernisierungsmaßnahmen eine garantierte Reduzierung des Energieverbrauchs. Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass keine Investitionen beim Kunden anfallen. Dabei profitiert der Kunde nicht nur von der Liquiditätssicherung, sondern auch vom Fachwissen des Dienstleisters, der in Problemfällen mit umfangreichen Service-Leistungen unterstützt.

Doch wann sollte ein Unternehmen auf diese Finanzierungsart zurückgreifen? „Energieeinspar-Contracting-Modelle eignen sich besonders bei einem hohen Energieverbrauch. In unserer Branche sind das Unternehmen mit Hochleistungspumpen im industriellen Bereich ab einer Pumpengröße von 7.5 kW“, berichtet der Vertriebsleiter.

Bei der Contracting-Variante im pesConcept heißt es: Je höher der Energieverbrauch, desto mehr spart der Betreiber. Der scheinbare Widerspruch erklärt sich dadurch, dass sich der Vertrag aus 90 Prozent der eingesparten Energie finanziert. Zehn Prozent bleiben direkt beim Betreiber. Bei größeren Anlagen lohnt sich dieses Modell auf mehreren Ebenen: Ohne Investition können Betreiber modernste Technik nutzen und profitieren von reduzierten Kosten.

 

Fazit: Win-Win-Situation

Die unterschiedlichen Finanzierungsangebote zeigen: Eine Umrüstung auf energieeffiziente Technik hat nicht zwangsläufig rote Zahlen zur Folge. Mit Modellen wie Miete, Leasing und Energieeinspar-Contracting können Unternehmen jeder Größe ein passendes Finanzierungsmodell auswählen. Die Vorteile: hohe Flexibilität und modernste Technik ohne Investition. Das schont die Liquidität und hält wichtige Finanzspielräume für das Kerngeschäft offen. Der geringere Energieverbrauch hat nicht nur einen Mehrwert für Unternehmen: Durch die reduzierten CO2-Emissionen wird die Umwelt geschont.

Mai 2018

Hocheffiziente Kühlwasserpumpen

>>> Aktueller Bericht über die Umrüstung auf hocheffiziente Kühlwasserpumpen in i-Quadrat i-Quadrat_01_2018 <<<

Mai 2018

Energie sparen mit staatlicher Förderung – Klinikum Deggendorf setzt auf hocheffiziente Pumpen

Alte, ungeregelte Pumpen verursachten im DONAUISAR Klinikum Deggendorf hohe Betriebskosten für Heizung und Warmwasserversorgung. Darüber hinaus war das Alter der Anlage auch im Hinblick auf die Sicherheit der Versorgungssysteme ein kritischer Faktor. Das Klinikum entschloss sich daher für eine Umrüstung auf hocheffiziente, drehzahlregelbare Pumpen von Grundfos. Seitdem sparen die Betreiber monatlich rund 1.110 Euro an Stromkosten. Für eine effiziente Abwicklung des gesamten Projekts von der Planung bis zur Inbetriebnahme sorgen die Experten von pesConcept.

Das DONAUISAR Klinikum verfügt über 715 Betten an insgesamt drei Standorten und beschäftigt knapp 2.200 Mitarbeiter. In dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover stehen das Wohl und die Sicherheit der Patienten stets an erster Stelle. Dementsprechend hoch sind die eigenen Anforderungen an Hygiene und das Versorgungssysteme. „Das Alter der Pumpenanlage der Heizungs- und Warmwasserversorgung in Deggendorf hat uns deshalb schon einige Zeit Bauchschmerzen bereitet“, berichtet Jürgen Kannemann, Abteilungsleiter Finanz- und Dienstleistungsmanagement im DONAUISAR Klinikum. Als ein Mitarbeiter ihm dann von dem PumpenEnergieSpar-Concept (pesConcept) berichtete, entschlossen sich die Betreiber der Zeitpunkt gekommen, die Anlage zu sanieren und damit das Ausfallkonzept und die Hygienebedingungen zu optimieren.

Service aus einer Hand

Eine Umrüstung auf effiziente, drehzahlregelbare Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen war in Deggendorf früher oder später unumgänglich. Allerdings konnten die eingeholten Kaufangebote Kannemann nicht überzeugen. „Außerdem hätten wir mindestens noch ein Planungsbüro und einen Fachbetrieb für den Einbau beauftragen müssen“, so Kannemann. Das erschien dem Abteilungsleiter für Finanz- und Dienstleistungsmanagement zu komplex. Eine einfachere Lösung für den Austausch der veralteten Pumpen bot dagegen pesConcept: „Die gute Grundlagenermittlung und Planung durch die Fachleute von pesConcept hat für uns den Ausschlag gegeben. Durch die nachvollziehbare Berechnung der Einsparpotentiale haben die Experten schnell unser Vertrauen gewonnen.“

Weniger Energie, mehr Leistung – die Technik macht‘s

Insgesamt hat das DONAUISAR Klinikum in Deggendorf vier neue Warmwasserzirkulationspumpen des Typs TPE3 und zwei NKE Heizungsumwälzpumpen von Grundfos installieren lassen. Die Kreiselpumpen des Typs NKE verfügen über einen hocheffizienten IEC Normmotor der Effizienzklasse IE2. Die Inline-Pumpen der Baureihe TPE3 mit MGE Motor sorgen zudem mit einer optimierten Durchflussgeometrie für maximale Energieeffizienz. Die innovative Technik des internationalen Marktführers garantiert eine Energieeinsparung von rund 60 Prozent. „Mit der bedarfsgerechten Planung und optimierten Auslegung des neuen Pumpensystems durch unsere Experten lassen sich auf dieser technischen Basis mit pesConcept sogar Einsparungen von bis zu 80 Prozent und mehr erzielen“, erläutert Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. Die Zahlen aus Deggendorf sprechen für sich: „Mit dem Austausch von nur sechs Pumpen reduziert das DONAUISAR Klinikum seinen Stromverbrauch um 70.080 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht einer Ersparnis von 12.324 Euro pro Jahr“, ergänzt Behrendt.

Umweltschutz und staatliche Förderung

Durch die Umrüstung konnten nicht nur Kosten reduziert und die Betriebssicherheit verbessert werden. Durch die Sanierung der Pumpenanlage leistet das Klinikum in Deggendorf auch einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz: Dem geringen Stromverbrauch der Pumpen entspricht eine erhebliche Verringerung des CO2-Ausstoßes um 36.932 kg/CO2 pro Jahr. Der Staat fördert die Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen. Noch bis 2020 kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Rückerstattung von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten beantragt werden. „Die pesContracting GmbH hat auch die Fördermittelanträge für uns gestellt“, freut sich Kannemann und ergänzt, „durch die hohen Einsparungen bei den Stromkosten und dank der staatlichen Förderung amortisiert sich die Investition in Höhe von knapp 57.400 Euro für die Sanierung bereits nach drei Jahren.“

Sicherheit von A bis Z

Besonders beeindruckt hat den Abteilungsleiter Finanzen im DONAUISAR Klinikum die schnelle und problemlose Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen, schließlich stellt die Sicherheit der Patientenversorgung immer einen Knackpunkt in Krankenhäusern dar. „Der Austausch der Pumpen erfolgte ohne wesentliche Beeinträchtigungen des Krankenhausbetriebs. Und das sogar termingerecht“, erinnert sich Kannemann. Zusätzlich sorgt die detaillierte Einweisung des technischen Personals auch in Zukunft für mehr Sicherheit bei der Warmwasserversorgung. Olaf Behrendt ergänzt: „Zwei Dinge liegen uns bei unserem pesConcept-Projekten sehr am Herzen. Wir wollen unseren Kunden einen professionellen und umfassenden Service bieten, um eine gemeinsame maximale Energieeinsparung zu erzielen – und das nicht zuletzt der Umwelt zuliebe. Deshalb bieten wir neben dem Kauf auch verschiedene Finanzierungsmodelle an, die für jeden Betrieb die passende Lösung zur Verfügung stellen. Auch ohne Investition und ohne Risiko.“

März 2018

Mietmodelle für mehr Energieeffizienz

>>> Aktueller Bericht über das innovative Mietmodell von pesConcept auf www.b-und-i.de <<<

März 2018

Pimp-my-Pump!

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt für das DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg aus dem Fachmagazin SBZmonteur:  SBZmonteur_pesconcept <<<

März 2018

Auf steigende Energiepreise richtig reagieren

>>> Interview im energate-Newsletter: Olaf Behrendt über Maßnahmen für Energieeffizienz im öffentlichen Sektor: energate messenger+ <<<

Februar 2018

Klinikum Landshut setzt auf moderne Heizungsumwälzpumpen

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt für das Klinikum Landshut aus dem Magazin Elektro Wirtschaft: pesConcept_ElektroWirtschaft <<<

Februar 2018

Energieeinspar-Konzept: Pumpentausch ohne Eigenmittel

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt mit dem Klinikum Landshut auf SHKReport_Pesconcept<<<

Februar 2018

Höhere Effizienz, geringere Kosten, bessere Wirtschaftlichkeit – Mietmodelle in der Gebäudetechnik

Nicht nur in der Industrie, sondern auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen fallen jährlich höhere Ausgaben für Strom, Heizung oder Kühlung an. Moderne Technik verspricht eine höhere Energieeffizienz und damit eine erhebliche Reduzierung der Energiekosten. Gerade im Gebäudesektor gibt es große Einsparpotenziale. Das Problem: Kaum ein Unternehmen kann es sich leisten, alle paar Jahre Geräte und Maschinen auszutauschen, um vom technologischen Fortschritt zu profitieren. Die Lösung: Mietmodelle. Längst geht es dabei nicht mehr nur um Bürogeräte wie Kopierer. Das Angebot reicht inzwischen von der LED-Beleuchtung über Solaranlagen bis hin zu Blockheizkraftwerken. Besonders beeindruckende Zahlen liefert ein häufig vernachlässigter Bereich der Gebäudetechnik: Pumpen.

Experten sehen vor allem im Gebäudesektor großes Potenzial für Energieeinsparungen: Fast 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf diesen Bereich, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermittelt hat. Doch die Umrüstung auf moderne, energieeffiziente Technik scheitert häufig an hohen Investitionskosten. Dank innovativer Mietmodelle können Betreiber in vielen Bereichen Modernisierungen inzwischen ohne Kapitaleinsatz und Risiko realisieren. Von der Beleuchtung bis zur Heizungsanlage – Nutzer erzielen dabei sofort erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten.

Unentdeckte Energiesparpotenziale
Eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ist der Klimaschutz. Deutschland hat sich ehrgeizige Energieziele gesetzt, nach denen die CO2-Emissionen im Vergleich mit 1990 bis 2030 um 55 Prozent verringert werden sollen. Auch für deutsche Unternehmen wird Energieeffizienz – insbesondere aufgrund des steigenden Kostendrucks – immer wichtiger. Laut IHK-Energiewende-Barometer 2017 haben 24 Prozent bereits diverse Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt, 38 Prozent berichteten von laufenden Projekten. „Dabei rücken auch bisher kaum beachtete Energiesparpotenziale in den Fokus“, erklärt Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH.

Höhere Effizienz: Beispiel Heizung und Warmwasser
Ob in Privathaushalten, Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen – Heizungs- und Warmwasserversorgungssysteme bieten überall große Einsparpotenziale. Denn die systemrelevanten Pumpen gelten als Energiefresser: So laufen ältere Modelle permanent auf Höchstleistung, obwohl dies nur während fünf Prozent ihrer Gesamtlebensdauer notwendig wäre. „Durch die Umrüstung auf hocheffiziente, drehzahlregelbare Pumpen lassen sich regelmäßig Einsparungen von rund 60 Prozent realisieren“, weiß Olaf Behrendt. In vielen Fällen sogar noch mehr: Eine Initiative der Deutschen Energieagentur DENA konnte zeigen, dass in Unternehmen sogar Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent realisierbar sind, wenn das gesamte Pumpensystem modernisiert wird. Dennoch schrecken insbesondere kleine und mittlere Betriebe vor Investitionen für die Sanierung einer Anlage zurück, die eigentlich noch reibungslos funktioniert.

Exkurs: Energiespar-Contracting
Ein interessantes Modell zur Lösung dieses Problems ist das sogenannte Energiespar-Contracting: Es nutzt die Effizienzgewinne moderner Technologien, um auf Betreiberseite erhebliche Einsparungen zu realisieren. Ohne Kapitaleinsatz und negative Auswirkungen auf den Cash Flow. Das Modell basiert auf einer Einspar-Garantie: Die Dienstleistung des Contractors besteht in der Modernisierung technischer Anlagen, wodurch der Nutzer seine Energiekosten deutlich senken kann. Mit dem vertraglich zugesicherten Kostenüberschuss durch die neue Technik vergütet er den Dienstleister. „Die Zahlungen richten sich nach der tatsächlichen Senkung des Energieverbrauchs“, erläutert Behrendt von der auf hocheffiziente Pumpen spezialisierten pesContracting GmbH.

Pumpen zur Miete – keine Investition, kein Risiko
Aus dem Energiespar-Contracting wurde das Pumpen-Energiespar-Concept pesConcept entwickelt. Es bietet mit vier Finanzierungsarten – kaufen, mieten, leasen oder Contracting – für jedes Unternehmen die passende Lösung. „Außer beim Kaufmodell ist die Modernisierung des Pumpensystems ohne Investitionskosten und Risiko möglich“, erläutert der Vertriebsexperte. Die Sanierung finanziert sich quasi von selbst: Die monatlichen Miet- oder Leasingraten sind niedriger als die monatlich eingesparten Energiekosten durch den Einsatz hocheffizienter Pumpen.

Gut geplant, mehr gespart
Basis des pesConcepts ist natürlich die effiziente Technik: „Wir nutzen bei unseren Projekten vorranging drehzahlregelbare Pumpen der Typen Alpha 2 und Magna 3 des Marktführers Grundfos“, berichtet der Vertriebsleiter. Doch es reicht nicht, einfach alte gegen neue Pumpen auszutauschen. „Um maximale Einsparungen zu realisieren, nehmen unsere Experten immer eine genaue Bestandsaufnahme und Analyse des Systems vor, an der sich Planung und Energiekonzept orientieren“, so Behrendt weiter. Welche Kapazität müssen die neuen Pumpen haben? Ist ein hydraulischer Abgleich nötig oder muss die Anschlussverrohrung verbessert werden? Das lohnt sich auch für die Umwelt: Durch die garantierte Energieeinsparung können in der Folge die CO2-Emissionen um mehrere Tonnen jährlich reduziert werden.

Staatliche Förderung
Diesen Beitrag zum Klimaschutz honoriert auch der Staat: Beim Kauf oder Mietkauf können Pumpenbetreiber noch bis 2020 von bis zu 30 Prozent staatlicher Förderung profitieren. Für die Sanierung von Heizungsumwälzpumpen oder Warmwasserzirkulationspumpen gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuschüsse bis maximal 25.000 Euro pro Antrag. Dadurch reduziert sich die Amortisationszeit für die Investitionen um ein Drittel. Ein weiterer Pluspunkt: pesConcept kümmert sich im Zuge der Umrüstung auch um den Antrag beim BAFA.

Januar 2018

Gezeitenland Borkum tauscht Pumpen aus

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt im Gezeitenland aus der Borkumer Zeitung: BorkumerZeitung_pesconcept <<<