September 2018

Pumpentausch: Der Staat hilft mit

In Deutschland sind noch immer Millionen von alten, unwirtschaftlichen Heizungsumwälzpumpen im Einsatz. 70 bis 80 Prozent der Pumpen sind nach Ansicht von Experten falsch ausgelegt. Dabei sorgen hocheffiziente Pumpen für satte Effizienzgewinne – das reduziert nicht nur die Energiekosten, sondern auch schädliche CO2-Emissionen. Dennoch scheuen Unternehmen einen Austausch wegen der Umrüstungskosten. Dabei fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit zwei Jahren die Optimierung bestehender Heizungsanlagen und damit auch den Austausch von Pumpen. Seit dem Start des Förderprogramms im August 2016 wurden rund 170.000 hocheffiziente Pumpen und 90.000 Maßnahmen rund um den hydraulischen Abgleich gefördert. Der technologische Dienstleister pesContracting aus Bayern unterstützt Pumpenbetreiber nicht nur bei Fragen und Antragstellung rund um die Förderung zum Pumpentausch, sondern hat dazu auch ein innovatives Konzept zur investitionsfreien Umrüstung entwickelt.

 

Das Förderprogramm zur Heizungsoptimierung des BAFA fördert den Tausch von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie den hydraulischen Abgleich am Heizsystem. Das Ziel: Eine wirtschaftliche und energieeffiziente Wärmeversorgung des Gebäudebestands in Deutschland. In Zeiten des sichtbaren Klimawandels wird das umso wichtiger. Fast 130.000 Anträge wurden seit Startschuss des Programms eingereicht. Bislang bewilligte das BAFA Fördergelder mit einem Volumen von ca. 50 Mio. Euro.

 

Weniger Stromverbrauch durch staatlich geförderten Pumpentausch

Dabei stammen nur 10 Prozent der Anträge von Unternehmen – Privathaushalte stellen mit 80 Prozent die größte Gruppe der Antragsteller. Weitere Anträge wurden von Hausverwaltungen, Kommunen und Vereinen eingereicht. Doch gerade Unternehmen profitieren erheblich von moderner Pumpentechnik. „Hocheffiziente Heizungspumpen verbrauchen im Vergleich zu älteren Modellen bis zu 80 Prozent weniger Strom“, bekräftigt Olaf Behrendt, Vertriebsleiter von pesContracting. Den Pumpentausch bezuschusst das BAFA mit 30 Prozent des Nettorechnungsbetrags der Umrüstungskosten. Ein attraktiver Vorteil, den viele Unternehmen nicht kennen.

 

Unkomplizierte Abwicklung und Antragstellung

Die pesContracting GmbH unterstützt Pumpenbetreiber bei der Antragstellung und der gesamten Projektabwicklung. Der bayerische Technologiedienstleister bietet verschiedene Finanzierungsmodelle, die eine Umrüstung auf hocheffiziente Pumpen ermöglichen – ohne Liquiditätsverluste. Der Clou dabei: Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass keine Investitionen beim Kunden anfallen und er trotzdem von der Förderung profitiert. Das Ziel ist eine reibungslose Abwicklung mit möglichst geringem Aufwand für Betreiber. „Von der kostenlosen Bestandsaufnahme zur Umrüstung im laufenden Betrieb bis hin zur Wartung – wir unterstützen Unternehmen in jedem Segment der Projektabwicklung. Dazu zählt auch, dass wir die Beantragung der Förderung beim BAFA übernehmen“, erklärt Pumpenexperte Behrendt die umfassenden Leistungen.

 

Mehr Energieeffizienz und Klimaschutz

Ein Engagement ganz im Sinne der BAFA: „Aus Sicht des BAFA ist es sehr zu begrüßen, wenn Fach- bzw. Beratungsunternehmen das Förderprogramm des Bundes zur Heizungsoptimierung in ihr Geschäftsmodell integrieren, dem Kunden eine Förderberatung anbieten und diesen bei der Antragstellung unterstützen“, sagt Dr. Ralph Baller, Referatsleiter für die Förderung der Heizungsoptimierung. „Damit wird nicht nur ein Beitrag zur nachhaltigen Kostenreduktion bei den Kunden geleistet, sondern auch ein beachtlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Bundes.“ Das BAFA zieht nach zwei Jahren Förderung eine positive Bilanz: „Die Zahlen belegen, dass es gelungen ist, das Thema Heizungsoptimierung in den Fokus von Heizungsfachunternehmen und Hausbesitzern zu rücken“, resümiert Baller.

August 2018

Moderne Pumpentechnik – Investitionen sparen

>>> Aktueller Bericht über den energieeffizienten Pumpentausch ohne Investitionen mit pesConcept in KTM Krankenhaus Technik – Management KTM_07/08-2018 <<<

August 2018

Marriott Hotel setzt auf professionellen Pumpentausch

Im München Airport Marriott Hotel musste vor Kurzem die Druckerhöhungsanlage bei laufendem Betrieb getauscht werden. Die Herausforderung: Da die Anlage für die Wasserversorgung des gesamten Hotels verantwortlich ist, durfte es zu keinen Ausfällen kommen. Die Pumpenexperten der H&S Service Pumpen- u. Wassertechnik GmbH sorgten mit einer kreativen Lösung für einen störungsfreien Ablauf.

 

Die Marriott International, Inc. zählt weltweit zu einer der größten Hotelketten. Trotz tausender Hotels spielt Regionalität eine wichtige Rolle. So ist das München Airport Marriott Hotel in Freising stets bestrebt, das lokale Umland zu fördern. Die Glaserei für das Hotel ist in Freising ansässig und in der Küche werden traditionelle bayerische Gerichte zubereitet. Das Wohl der Gäste hat dabei immer oberste Priorität – auch in Bereichen, die für Gäste nicht sichtbar sind. Bei einem eventuellen Defekt in dem Komplex mit 252 Zimmern und 18 Konferenzräumen setzt man bei Problemlösungen auf den neuesten Stand der Technik. So auch, als die Druckerhöhungsanlage nicht mehr einwandfrei funktionierte.

Die H&S Service Pumpen- u. Wassertechnik GmbH, langjähriger Servicepartner des Hotels, sorgte für eine reibungslose Abwicklung. „Der Schaden an der Bestandsanlage war enorm. Eine Reparatur wäre nicht wirtschaftlich gewesen“, so Fabian Altmann, technischer Leiter der H&S Service Pumpen- u. Wassertechnik GmbH. Der Empfehlung des Experten folgend, wurde Ende 2017 der Auftrag zum Tausch der Druckerhöhungsanlage erteilt.

 

Arbeiten bei laufendem Betrieb

Die Anforderungen an die Spezialisten für Pumpentechnik waren enorm: Ein Hotel kann sich keine Unterbrechung der Wasserversorgung erlauben. „Wir haben sieben Tage die Woche Gäste im Haus. Der Austausch musste daher im laufenden Betrieb und störungsfrei stattfinden“, erklärt Günter Lorchheim, Director of Engineering des Hotels, die schwierigen Bedingungen für den Austausch. Dazu erschwerten enge Räumlichkeiten im Technikraum die Arbeiten. Fabian Altmann sieht die Herausforderung gelassen: „Wir sind erfahren genug, um auch schwierige Arbeitsverhältnisse zu meistern. Für den Tausch von 40 bis 50 Pumpen brauchen wir durchschnittlich drei bis vier Tage.“

 

Störungsfreie Umrüstung

Die Druckerhöhungsanlage ist im Marriott für die komplette Wasserversorgung zuständig. Mehrere parallel geschaltete Pumpen erhöhen den Druck, da der Druck vom Wasserversorger für eine Anlage dieser Größe nicht ausreicht. Bei der neuen Druckerhöhungsanlage handelt es sich um die Hydro MPC-E 4CRIE von Grundfos. Sie besteht aus vier hocheffizienten, frequenzgesteuerten Pumpen der Energieklasse IE5. „Wir haben schon mehrere Pumpen von Grundfos im Haus und aufgrund der guten Erfahrungen wollten wir beim selben Hersteller bleiben“, sagt Günter Lorchheim, der für die gesamte Technik im Hotel verantwortlich ist. Nicht zuletzt aufgrund der möglichen Fernwartung entschied man sich für dieses Modell.

Wegen der beengten Verhältnisse konnte die Anlage nicht an einem Stück getauscht werden. Die Techniker von H&S mussten die neue Anlage zerlegen und im Pumpenraum wieder zusammenbauen. „Um die Wasserversorgung des Hotels nicht zu beeinträchtigen, haben wir eine provisorische Bypass-Pumpe eingebaut. Dadurch kam es während des Umbaus zu keinen Ausfällen“, erklärt Altmann die Vorgehensweise. Bei laufendem Betrieb konnten die Arbeiten auf diese Weise reibungslos durchgeführt werden. Innerhalb eines Tages war die Umrüstung erledigt – sehr zur Freude von Lorchheim: „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Es ging alles sehr schnell und trotz der beengten Räumlichkeiten haben die Monteure tolle Arbeit geleistet.“

 

Investitionsfreier Pumpentausch

Bei der Umrüstung im Marriott Hotel wurde die neue Anlage gekauft. Andererseits gibt es die Möglichkeit, ohne Mehrkosten auf modernste Pumpen umzurüsten. Die pesContracting GmbH, eine Tochterfirma der H&S Service Pumpen- u. Wassertechnik GmbH, bietet Unternehmen verschiedene Finanzierungsmodelle, um von hocheffizienten Pumpen zu profitieren und gleichzeitig die Liquidität zu schonen. Mit dem pesConcept – PumpenEnergieSparConcept – können Unternehmen via Kauf-, Mietkauf-, Leasing oder Contracting-Modell die jeweils passende Finanzierungsmöglichkeit wählen. Der Clou dabei: „Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass keine Investitionen beim Kunden anfallen. Im pesContracting-Modell finanzieren sich die Kosten aus 90 Prozent der eingesparten Energie und zehn Prozent bleiben direkt beim Betreiber“, veranschaulicht Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. Bei der Mietkauf- und Kaufvariante profitieren Betreiber bei Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen von 30 Prozent staatlicher Förderung.

Auch Lorchheim weiß um die Energiesparpotenziale neuer Pumpen. Deswegen wurde H&S erneut für eine Bestandsaufnahme der alten Pumpen engagiert. Dabei legen die Experten die Pumpen neu aus und überprüfen, ob sie überdimensioniert sind. Denn der Wirkungsgrad einer Pumpe ist nur dann optimal, wenn das richtige Verhältnis von Druck und Volumenstrom erreicht wird. Zusätzlich spielen Einbauverhältnisse wie Rohrleitungen und Regelorgane eine wichtige Rolle. Eine professionelle Bestandsaufnahme des Pumpensystems ist daher ratsam. 70 bis 80 Prozent der Pumpen in Deutschland sind falsch ausgelegt. Sollte dies auch im Marriott Hotel der Fall sein, könnten sich Altmann und Lorchheim eventuell wiedertreffen.

Mai 2018

Finanzierungsmodelle für Unternehmen bei energieeffizienten Modernisierungen

Das Angebot an energieeffizienten Lösungen für Unternehmen steigt. Gerade in der Gebäudetechnik lassen sich immer mehr Segmente energietechnisch optimieren. Große Einsparpotenziale lassen sich beispielsweise durch den Tausch alter Pumpen heben. Trotzdem scheuen viele Entscheider den Schritt aus Kostengründen. Dank Finanzierungsmodellen wie Miete, Leasing und Contracting können Unternehmen ihre Energiekosten senken, ohne dabei ihre Liquidität zu belasten. Doch was sind die Unterschiede zwischen diesen Modellen?

 

Energieeinsparpotenziale im Gebäudesektor bleiben in zahlreichen Firmen bislang ungenutzt. „Viele Unternehmen – besonders kleine und mittlere – sehen Energieeffizienz nicht als ausschlaggebenden Faktor für eine Umrüstung“, betont Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. „Dabei ist es möglich, Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent zu erzielen, wenn zum Beispiel das gesamte Pumpensystem modernisiert wird.“

Die pesContracting GmbH hat sich auf den Tausch von Pumpen spezialisiert und bietet mit dem Pumpen-Energiespar-Concept (pesConcept) neben der Kaufoption drei Finanzierungsarten: Miete, Leasing und Energieeinspar-Contracting. Ganz gleich, welches Modell – alle punkten durch einen Liquiditätsvorteil: Statt einer hohen Summe wird nur ein geringerer monatlicher oder jährlicher Betrag gezahlt.

 

Höchste Flexibilität im Mietmodell

Mietmodelle eignen sich besonders für Unternehmen, die Energieeinsparpotenziale heben wollen, jedoch keine größeren Investitionen tätigen möchten oder können. Stattdessen wird eine monatliche Mietrate für die neue energieeffiziente Technik gezahlt. „Genauso wichtig wie die Qualität des vermieteten Objekts sind die Konditionen des Vertrags“, bekräftigt Behrendt. Unternehmen sollten hierbei auf Anpassungsmöglichkeiten in der Vertragsstruktur achten. „Deshalb passen wir nicht nur das Pumpensystem genau den spezifischen Anforderungen im Unternehmen an. Auch Miete und Vertragslaufzeit können individuell und flexibel gestaltet werden“, erklärt der Experte für Pumpentechnik das Mietmodell der pesContracting GmbH.

Ein weiterer Vorzug: Der Vermieter bleibt während und nach der Mietdauer Eigentümer des Objektes. Und der Mieter somit stets auf dem neuesten Stand der Technik: Nach Ablauf des alten Vertrages kann sofort ein neuer Vertrag mit den neuesten Modellen abgeschlossen werden. Denn gerade im Pumpensektor führen technische Innovationen regelmäßig zu beachtlichen Effizienzsteigerungen. Schon nach wenigen Jahren können mit neuen Pumpen daher wieder Einsparungen möglich sein.

 

Liquiditätssicherung dank Leasing

Leasingverträge sind ähnlich strukturiert wie Mietverträge. Das Leasingobjekt wird vom Leasinggeber beschafft und finanziert. Der Leasingnehmer erhält gegen Zahlung der Leasingrate das Nutzungsrecht. Der wesentliche Unterschied zur Miete besteht im Eigentumsübergang. Konkret: Falls nicht anders vereinbart, geht das Objekt nach Ende des Leasingvertrages in das Eigentum des Leasingnehmers über. Dafür muss der Leasingnehmer während der Vertragslaufzeit für eventuelle Schäden aufkommen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ohne Investitionen zu tätigen, sind die Kunden am Ende der Laufzeit Eigentümer des Objektes. Dazu profitieren Unternehmen auch beim Leasing von der hohen Flexibilität und können ihre Liquidität bewahren.

Auch die pesContracting GmbH bietet unterschiedliche Modelle, um maximale Flexibilität zu gewährleisten: „Neben der klassischen Leasingvariante, die sich vollständig aus der eingesparten Energie finanziert, bieten wir auch den Mietkauf an. Dabei gehen die Pumpen sofort in das Eigentum des Kunden über“, erläutert Behrendt. „Außerdem gewährt der Markenpumpenhersteller fünf Jahre Garantie.“ Ein zusätzliches Plus: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt den Kauf und Mietkauf von Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen. Betreiber profitieren noch bis 2020 von bis zu 30 Prozent staatlicher Förderung.

 

Contracting – die Premiumvariante

Das sogenannte Energieeinspar-Contracting (ESC) – eine eigenständige Sonderform des Contractings – hat das Ziel, Energieeffizienz und Kosteneinsparungen zu schaffen. Der Dienstleister bietet durch Effizienz- und Modernisierungsmaßnahmen eine garantierte Reduzierung des Energieverbrauchs. Die Kosten richten sich nach der nachweisbaren Senkung des Verbrauchs, sodass keine Investitionen beim Kunden anfallen. Dabei profitiert der Kunde nicht nur von der Liquiditätssicherung, sondern auch vom Fachwissen des Dienstleisters, der in Problemfällen mit umfangreichen Service-Leistungen unterstützt.

Doch wann sollte ein Unternehmen auf diese Finanzierungsart zurückgreifen? „Energieeinspar-Contracting-Modelle eignen sich besonders bei einem hohen Energieverbrauch. In unserer Branche sind das Unternehmen mit Hochleistungspumpen im industriellen Bereich ab einer Pumpengröße von 7.5 kW“, berichtet der Vertriebsleiter.

Bei der Contracting-Variante im pesConcept heißt es: Je höher der Energieverbrauch, desto mehr spart der Betreiber. Der scheinbare Widerspruch erklärt sich dadurch, dass sich der Vertrag aus 90 Prozent der eingesparten Energie finanziert. Zehn Prozent bleiben direkt beim Betreiber. Bei größeren Anlagen lohnt sich dieses Modell auf mehreren Ebenen: Ohne Investition können Betreiber modernste Technik nutzen und profitieren von reduzierten Kosten.

 

Fazit: Win-Win-Situation

Die unterschiedlichen Finanzierungsangebote zeigen: Eine Umrüstung auf energieeffiziente Technik hat nicht zwangsläufig rote Zahlen zur Folge. Mit Modellen wie Miete, Leasing und Energieeinspar-Contracting können Unternehmen jeder Größe ein passendes Finanzierungsmodell auswählen. Die Vorteile: hohe Flexibilität und modernste Technik ohne Investition. Das schont die Liquidität und hält wichtige Finanzspielräume für das Kerngeschäft offen. Der geringere Energieverbrauch hat nicht nur einen Mehrwert für Unternehmen: Durch die reduzierten CO2-Emissionen wird die Umwelt geschont.

Mai 2018

Hocheffiziente Kühlwasserpumpen

>>> Aktueller Bericht über die Umrüstung auf hocheffiziente Kühlwasserpumpen in i-Quadrat i-Quadrat_01_2018 <<<

Mai 2018

Energie sparen mit staatlicher Förderung – Klinikum Deggendorf setzt auf hocheffiziente Pumpen

Alte, ungeregelte Pumpen verursachten im DONAUISAR Klinikum Deggendorf hohe Betriebskosten für Heizung und Warmwasserversorgung. Darüber hinaus war das Alter der Anlage auch im Hinblick auf die Sicherheit der Versorgungssysteme ein kritischer Faktor. Das Klinikum entschloss sich daher für eine Umrüstung auf hocheffiziente, drehzahlregelbare Pumpen von Grundfos. Seitdem sparen die Betreiber monatlich rund 1.110 Euro an Stromkosten. Für eine effiziente Abwicklung des gesamten Projekts von der Planung bis zur Inbetriebnahme sorgen die Experten von pesConcept.

Das DONAUISAR Klinikum verfügt über 715 Betten an insgesamt drei Standorten und beschäftigt knapp 2.200 Mitarbeiter. In dem Akademischen Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover stehen das Wohl und die Sicherheit der Patienten stets an erster Stelle. Dementsprechend hoch sind die eigenen Anforderungen an Hygiene und das Versorgungssysteme. „Das Alter der Pumpenanlage der Heizungs- und Warmwasserversorgung in Deggendorf hat uns deshalb schon einige Zeit Bauchschmerzen bereitet“, berichtet Jürgen Kannemann, Abteilungsleiter Finanz- und Dienstleistungsmanagement im DONAUISAR Klinikum. Als ein Mitarbeiter ihm dann von dem PumpenEnergieSpar-Concept (pesConcept) berichtete, entschlossen sich die Betreiber der Zeitpunkt gekommen, die Anlage zu sanieren und damit das Ausfallkonzept und die Hygienebedingungen zu optimieren.

Service aus einer Hand

Eine Umrüstung auf effiziente, drehzahlregelbare Heizungsumwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen war in Deggendorf früher oder später unumgänglich. Allerdings konnten die eingeholten Kaufangebote Kannemann nicht überzeugen. „Außerdem hätten wir mindestens noch ein Planungsbüro und einen Fachbetrieb für den Einbau beauftragen müssen“, so Kannemann. Das erschien dem Abteilungsleiter für Finanz- und Dienstleistungsmanagement zu komplex. Eine einfachere Lösung für den Austausch der veralteten Pumpen bot dagegen pesConcept: „Die gute Grundlagenermittlung und Planung durch die Fachleute von pesConcept hat für uns den Ausschlag gegeben. Durch die nachvollziehbare Berechnung der Einsparpotentiale haben die Experten schnell unser Vertrauen gewonnen.“

Weniger Energie, mehr Leistung – die Technik macht‘s

Insgesamt hat das DONAUISAR Klinikum in Deggendorf vier neue Warmwasserzirkulationspumpen des Typs TPE3 und zwei NKE Heizungsumwälzpumpen von Grundfos installieren lassen. Die Kreiselpumpen des Typs NKE verfügen über einen hocheffizienten IEC Normmotor der Effizienzklasse IE2. Die Inline-Pumpen der Baureihe TPE3 mit MGE Motor sorgen zudem mit einer optimierten Durchflussgeometrie für maximale Energieeffizienz. Die innovative Technik des internationalen Marktführers garantiert eine Energieeinsparung von rund 60 Prozent. „Mit der bedarfsgerechten Planung und optimierten Auslegung des neuen Pumpensystems durch unsere Experten lassen sich auf dieser technischen Basis mit pesConcept sogar Einsparungen von bis zu 80 Prozent und mehr erzielen“, erläutert Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH. Die Zahlen aus Deggendorf sprechen für sich: „Mit dem Austausch von nur sechs Pumpen reduziert das DONAUISAR Klinikum seinen Stromverbrauch um 70.080 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht einer Ersparnis von 12.324 Euro pro Jahr“, ergänzt Behrendt.

Umweltschutz und staatliche Förderung

Durch die Umrüstung konnten nicht nur Kosten reduziert und die Betriebssicherheit verbessert werden. Durch die Sanierung der Pumpenanlage leistet das Klinikum in Deggendorf auch einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz: Dem geringen Stromverbrauch der Pumpen entspricht eine erhebliche Verringerung des CO2-Ausstoßes um 36.932 kg/CO2 pro Jahr. Der Staat fördert die Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen. Noch bis 2020 kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Rückerstattung von bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten beantragt werden. „Die pesContracting GmbH hat auch die Fördermittelanträge für uns gestellt“, freut sich Kannemann und ergänzt, „durch die hohen Einsparungen bei den Stromkosten und dank der staatlichen Förderung amortisiert sich die Investition in Höhe von knapp 57.400 Euro für die Sanierung bereits nach drei Jahren.“

Sicherheit von A bis Z

Besonders beeindruckt hat den Abteilungsleiter Finanzen im DONAUISAR Klinikum die schnelle und problemlose Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen, schließlich stellt die Sicherheit der Patientenversorgung immer einen Knackpunkt in Krankenhäusern dar. „Der Austausch der Pumpen erfolgte ohne wesentliche Beeinträchtigungen des Krankenhausbetriebs. Und das sogar termingerecht“, erinnert sich Kannemann. Zusätzlich sorgt die detaillierte Einweisung des technischen Personals auch in Zukunft für mehr Sicherheit bei der Warmwasserversorgung. Olaf Behrendt ergänzt: „Zwei Dinge liegen uns bei unserem pesConcept-Projekten sehr am Herzen. Wir wollen unseren Kunden einen professionellen und umfassenden Service bieten, um eine gemeinsame maximale Energieeinsparung zu erzielen – und das nicht zuletzt der Umwelt zuliebe. Deshalb bieten wir neben dem Kauf auch verschiedene Finanzierungsmodelle an, die für jeden Betrieb die passende Lösung zur Verfügung stellen. Auch ohne Investition und ohne Risiko.“

März 2018

Mietmodelle für mehr Energieeffizienz

>>> Aktueller Bericht über das innovative Mietmodell von pesConcept auf www.b-und-i.de <<<

März 2018

Pimp-my-Pump!

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt für das DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg aus dem Fachmagazin SBZmonteur:  SBZmonteur_pesconcept <<<

März 2018

Auf steigende Energiepreise richtig reagieren

>>> Interview im energate-Newsletter: Olaf Behrendt über Maßnahmen für Energieeffizienz im öffentlichen Sektor: energate messenger+ <<<

Februar 2018

Klinikum Landshut setzt auf moderne Heizungsumwälzpumpen

>>> Aktueller Bericht über das pesConcept-Projekt für das Klinikum Landshut aus dem Magazin Elektro Wirtschaft: pesConcept_ElektroWirtschaft <<<